Bedarfsplanung Klein-, Kindergarten- und Grundschulkindern

Stellungnahme der FW/FD-Fraktion

Bedarfsplanung Klein-, Kindergarten- und Grundschulkindern Schuljahr 2015/2016
(GR-Vorlage 055 / 2014/1)

vorgetragen von Brigitte Heß in der GR-Sitzung am 13. Mai 2014

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
liebe Gemeinderatskolleginnen und -Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

herzlichen Dank für die umfassende und transparente Vorlage und Präsentation der Bedarfsplanung für das Schuljahr 2014/15, Ihnen, Herr Bürgermeister Geyer und dem Amtsleiter Herrn Kauffmann.

Dieser Bericht zeigt, dass der Ausbaustandard in der Kinderbetreuung sich quantitativ und qualitativ auf einem hohen Niveau befindet und zunächst eine gewisse Konsolidierungsphase für das nächste Schuljahr gerechtfertigt sein könnte.

Die Fehlbestände an Plätzen sind in einer überschaubaren Anzahl, die eventuell bei den geplanten nächsten Abstimmungsgesprächen zwischen den verschiedenen Trägern durch unterjährigen Wechsel der Kinder in andere Einrichtungen minimiert oder idealerweise behoben werden können. Im anderen Fall wünschen wir, dass wie seither einrichtungsübergreifend nach Lösungen gesucht wird. Dass kein Platz von Seiten der Eltern für Ein- bis

Dreijährige eingeklagt wurde, weist auf einvernehmliche Lösungsstrategien hin.

 

Bewährt hat sich schon jetzt die zentrale Erfassung der Bedarfe durch die Stadtverwaltung. Damit wurde ein wichtiges Anliegen unserer Fraktion erfüllt, dass Familien ein halbes Jahr im Voraus eine verbindliche Platzzusage erhalten, so dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf leichter geplant und umgesetzt werden kann.

Die Betreuung an Randzeiten, z. Bsp. am Abend oder an Wochenenden wird als Wunsch immer wieder an mich herangetragen. Hier ist zu bitten, dass die Stadtverwaltung nach einrichtungsübergreifende Lösungen sucht.

 

Die Sprachförderung schon vom Kindergarten an einschließlich der Grundschulzeit ist ein wichtiger Baustein für den Bildungserfolg von Kindern, seien sie aus Migrantenfamilien oder bildungsfernen deutschen Familien.

 

Als ein Erfolg der Personalbetreuung ist zu werten, dass in Fellbach im vergangenen Jahr bei allen Trägern der Personal Schlüssel gehalten werden konnte. Aber die Personalgewinnung, auch durch andere pädagogisch gebildete Fachkräfte ist im Auge zu behalten. Zu nennen sind Kindheitspädagoginnen, Grundschullehrer/innen und musische Fachlehrkräfte. Letztere waren schon z. Bsp. als Sportlehrer oder Erzieherinnen tätig, ehe sie noch eine pädagogische Ausbildung an einem Fachseminar machten.

 

Ein weiterer für unsere Fraktion wichtiger Punkt ist eine betriebsnahe Kinderbetreuung. Die Stadtverwaltung ist mit dem Maikäfernest mit einem guten Beispiel vorangegangen. Es ist zu hoffen, dass für die Betriebe am Bahnhof bald eine Lösung gefunden wird. Dies könnte mit zusätzlichen Plätzen eine Entlastung bei der Bedarfsplanung schaffen.

Auf die Ganztagesbetreuung an den Grundschulen möchte ich nicht näher eingehen, da das Gesetz im Landtag noch nicht verabschiedet ist und auch zwischen den Fellbacher Grundschulen Beratungen für einen einheitlichen Standard stattfinden werden. Es ist doch sicher davon auszugehen, dass die Fraktionen im Sozial Ausschuss darüber vorab beraten können?

 

Unsere FW/FD- Fraktion stimmt der Fortschreibung der Bedarfsplanung sowie der Erhöhung des jährlichen Mitkostenzuschusses für die Tagespflegestelle „Sonnenkinder Fellbach“ zu.