Vor-Ort-Termin Polizeirevier Fellbach

Presseinfo

Großes Interesse an der Arbeit des Fellbacher Polizeireviers

Rund 20 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung zum jüngsten „VOR-ORT-TERMIN“ der FW/FD – Gemeinderatsfraktion Fellbach. Revierleiter Klaus Auer begrüßte die Besucher im „Alten Rathaus“ in Fellbach..

Zu Beginn ging es um die Organisation und Vorstellung der Arbeit der Fellbacher Polizei. Auer erläuterte, dass neben der Stadt Fellbach auch noch die Gemeinde Kernen im Zuständigkeitsbereich der Fellbacher Polizei liegt. Insgesamt wären damit rund 60.000 Einwohner rund um die Uhr das ganze Jahr hindurch zu betreuen. Neben den Hauptaufgaben der Straftatenbearbeitung und der Verkehrsunfallaufnahme gäbe es noch eine Vielzahl weiterer Aufgaben für die Polizei, wie z.B. Verkehrsüberwachung, verschiedene Einsatzanlässe, die Personal erfordern, die Bearbeitung von Ermittlungsersuchen, Hilfeleistungen aller Art und natürlich die Prävention, die aus Sicht von Auer nicht nur die vornehmste sondern auch eine ganz wichtige Aufgabe für die Polizei ist. Er ist ein ganz klarer Verfechter der sichtbaren Präsenz, denn sie sorgt einerseits für ein gutes Gefühl der Sicherheit bei den Bürgerinnen und Bürgern aber sie wirkt auch andererseits abschreckend auf potenzielle Straftäter. Als 24 Stunden Dienststelle ist die Polizei eine der wenigen Organisationen überhaupt, die außerhalb der regulären Arbeitszeiten erreichbar ist. Hierauf führt Auer auch zurück, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger hilfesuchend an die Polizei wenden, obwohl letztlich gar keine polizeiliche Zuständigkeit vorliegt. Auer ist aber wichtig, dass seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein offenes Ohr für die Belange haben, denn wenn es für die Bürgerinnen und Bürger nicht wichtig wäre, dann würden sie sich nicht melden. Die Polizei versucht deshalb auch hier so gut es geht weiterzuhelfen. Auf die Nachfrage hin, wie denn mit verdächtigen Wahrnehmungen umzugehen sei, sprach sich Auer ganz klar dafür aus lieber einmal mehr als einmal zu wenig bei der Polizei anzurufen. Wichtig ist ihm dabei, dass der Anruf sofort erfolgt und nicht mit zeitlichem Verzug. Im Anschluss an die Vorstellung und der Beantwortung der sich anschließenden Fragen, führte er die Besucher durch das Haus und ließ sie einen Blick hinter die Kulissen werfen. Auer ist der Kontakt zur Bevölkerung sehr wichtig und daher sind für ihn solche Besuche auch Öffentlichkeitsarbeit nach außen, die er sporadisch immer wieder gerne durchführt.

Der Fraktionsvorsitzende Ulrich Lenk bedankte sich im Namen der Besucher bei Klaus Auer und betonte, dass Fellbach sich glücklich schätzen könne, ein solch engagiertes Polizei-Team mitten in der Stadt zu haben. Dafür gebühre dem jüngst verstorbenen Revierleiter und Ex-Stadtrat Horst Trapp, der sich für den Umzug der Polizei von der Schorndorfer in die Cannstatter Straße im Jahr 1986 stark gemacht hatte, großer Dank. Als weiteren Pluspunkt Fellbachs sieht Lenk auch die polizeiliche Stabsstelle für Prävention“ in der Frizstraße und den Polizeiposten im Stadtteil Schmiden, der Dank eines hohen sechsstelligen Sanierungszuschusses von Seiten der Stadt erhalten werden konnte. Als besonders glücklichen Umstand betrachtet es Lenk, dass sowohl der frühere Revierleiter Trapp als auch der jetzige Fellbacher Polizeichef Klaus Auer dem Fellbacher Gemeinderat mit Sitz und Stimme angehöre. Denn ein enges vertrauensvolles Miteinander zwischen der Polizei, der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat sei der beste Garant für eine erfolgreiche Arbeit der Polizei im Interesse der Sicherheit der Fellbacher Bürgerinnen und Bürger.

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Ulrich Lenk
Fraktionsvorsitzender